Wavves - King Of The Beach
17. August 2010
Mit „King Of The Beach” sollte sich Nathan Williams vom Spezialistenthema zumindest zum Plattenschrank des interessierten Gelegenheitshörers vorarbeiten. Die Songs klingen aufgeräumter und haben genügend Selbstbewusstsein um ausdrücklich gefallen zu wollen - erstmalig in der zwar kurzen, aber turbulenten Karriere des kalifornischen Skaterkids, der sich auf Pille schon mal mit seinem Drummer prügelt. Der ist nun sowieso ein Ex-Drummer: Für die Aufnahmen seines dritten Albums hat Williams die Band von Jay Reatard verpflichtet, die der kurz vor seinem Tod geschasst hatte. Die Zusammenarbeit scheint zu klappen, und beim Konzert letzten Monat in der Astra-Stube gab es ebenfalls für niemanden Backenfutter. Nur fiepende Ohren. Alter Rockjournalismussatz: Muss man laut hören!
“King Of The Beach” ist bereits bei Cooperative Music/Universal erschienen.
Alben, Musik
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